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Piratenpad
Mitschrift sowie Verlinkung div. Dokumente zum Konsultationsgespräch 16.12. 2011 mit der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft
„Entwicklung der Förderzentren und Schwerpunktschulen - Konsultation gemäß Artikel
4 Abs. 3 der UN-Behindertenrechtskonvention“

Einladung sowie das Ergebnisprotokoll der Senatsverwaltung für das nächste Gespräch am 20.01. 2012

Hier lang: http://politgirl.wordpress.com/piratenpad/

DoreenKroeber am 19.01.2012 · Drucken
Inklusion Auf dem Weg zu einer Schule für alle Kinder
Inklusion Auf dem Weg zu einer Schule für alle Kinder

Die nächste große Reform steht bevor: In inklusiven Schulen gehen Kinder mit und ohne Behinderungen in die gleiche Klasse. Dafür werden Förderzentren geschlossen und Sonderpädagogen an Regelschulen eingesetzt.

DoreenKroeber am 05.02.2012 Mehr Lesen · 573 gelesen · Drucken
„Man darf nicht fragen: Bei wem lohnt sich Inklusion?“
„Man darf nicht fragen: Bei wem lohnt sich Inklusion?“

Stephanie Loos über den Schulerfolg ihres autistischen Sohnes, die Pläne der Politik und die Sorgen betroffener Eltern.

DoreenKroeber am 05.02.2012 Mehr Lesen · 519 gelesen · Drucken
Schule für alle
Schule für alle

Behinderte und nicht behinderte Kinder sollen bald überall in Regelschulen zusammen lernen. Vieles spricht für die sogenannte Inklusion. Doch: Einige Versuche sind schon gescheitert

Wie auf fast jedem Schulhof fliegen in diesen Tagen auch hier die Schneebälle. Kaum sind im brandenburgischen Birkenwerder die ersten Flocken gefallen, beginnt in der Pause die Werferei. Schulleiter Hansjörg Behrendt muss einschreiten. So weit die Normalität. Dann aber stürzt ein Junge wild gestikulierend ins Schulgebäude. Er leidet an einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung und ist durch die Schneeballschlacht schwer erregt worden. Behrendt nimmt ihn in den Arm, beruhigt ihn. Nicht alltäglich ist auch, dass drum herum Schüler in Rollstühlen sitzen, darunter der 17-jährige Fabian. Auf seinem Schoß Jana, 16. Sie ist nicht behindert. Ein solches Paar sieht man bislang an kaum einer Schule.


DoreenKroeber am 05.02.2012 Mehr Lesen · 506 gelesen · Drucken
An der Grenze der Integration
Berliner NewsPersonalmangel
An der Grenze der Integration
Donnerstag, 22. Dezember 2011 02:35 - Von Regina Köhler und Florentine Anders

Die Lernwerkstatt der Reineke-Fuchs-Grundschule ist geschlossen. Auch der Werkstattraum für die älteren Schüler steht leer. Bisher haben hier täglich neun geistig behinderte Kinder gelernt. Doch das ist nicht mehr möglich, weil die Schule zu wenig Sozialpädagogen hat. Christiane Brandis, deren Sohn Ludwig in der Werkstatt lesen und schreiben geübt hat, ist darüber höchst verärgert. "Mein Sohn wird derzeit lediglich betreut, Unterricht findet für ihn nicht mehr statt", sagt sie.


DoreenKroeber am 22.12.2011 Mehr Lesen · 773 gelesen · Drucken
Konsultation Inklusionskonzept Senat : Gedächtnisprotokoll 16.12. 2011

DoreenKroeber am 20.12.2011 519 Kommentare · 11376 gelesen · Drucken
Förderschulen vor dem Aus
Berliner NewsInklusion
Förderschulen vor dem Aus
Sonntag, 13. November 2011 01:46 - Von Regina Köhler

Berliner Schulleiter lehnen die Eingliederung behinderter Kinder in Regelschulen ab. Unter den gegebenen Umständen sei das nicht möglich, sagen sie. Die Schulleiter fordern mehr Geld für zusätzliches Personal, Fortbildung und bauliche Veränderungen der Schulgebäude. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Berliner Morgenpost vorliegt.

DoreenKroeber am 13.11.2011 Mehr Lesen · 848 gelesen · Drucken
Auf Hilfe angewiesen "Ich habe keine Ruhe mehr"
Berliner News
Auf Hilfe angewiesen
"Ich habe keine Ruhe mehr"

Dienstag, 18. Oktober 2011 02:45 - Von Regina Köhler

Nicole Atmaca ist mit ihren Nerven am Ende. Seit ihr Sohn Sinan die erste Klasse der Lichtenrader Grundschule am Dielingsgrund besucht, hat sie keine ruhige Minute mehr. Ständig ist sie in Sorge, dass es Sinan schlecht gehen könnte oder die Schule sie anruft, weil etwas mit seinem Blutdruck nicht stimmt. "Ich bin immer auf dem Sprung", sagt die Mutter.

Sinan leidet an einer Entwicklungsstörung, hat Herz- und Darmprobleme. Vor der Einschulung wurde ihm deshalb ein sonderpädagogischer Förderbedarf attestiert. Einen Schulhelfer aber hat er nicht bekommen. Das ist auch der Grund, weshalb sich seine Mutter zunehmend Sorgen um ihn macht. "Mein Sohn braucht einen medizinisch geschulten Helfer, der seinen Blutdruck kontrolliert und mit ihm zur Toilette geht", sagt sie.

DoreenKroeber am 18.10.2011 Mehr Lesen · 983 gelesen · Drucken
Gericht gibt Eltern behinderter Kinder recht und kritisiert die Bildungsverwaltung
Berliner NewsLand muss Geld für Schulhelfer geben
Von Martin Klesmann


Viele Eltern schwerbehinderter Kinder ziehen zurzeit vor Gericht. Sie fordern zusätzliche Schulhelfer, damit ihre Kinder überhaupt die Schule besuchen können. In drei Eilverfahren wies das Sozialgericht nun das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg an, bisher verwehrte Einzelfallhelfer-Stunden für die Betreuung zu gewähren. "Das Bezirksamt hatte die Bewilligung von Schulhelfern überraschend abgelehnt und auf die angebliche Zuständigkeit der Senatsschulverwaltung verwiesen. Die stellt aber keine Schulhelfer", sagte Gerichtssprecher Marcus Howe. Damit kritisieren die Richter deutlich die neue Vorgabe der Senatsbildungsverwaltung, wonach die Jugendämter gar nicht mehr eingeschaltet werden sollen.

DoreenKroeber am 10.10.2011 Mehr Lesen · 893 gelesen · Drucken
Land muss Geld für Schulhelfer geben
Berlin - Viele Eltern schwerbehinderter Kinder ziehen zurzeit vor Gericht.

Sie fordern zusätzliche Schulhelfer, damit ihre Kinder überhaupt die Schule besuchen können. In drei Eilverfahren wies das Sozialgericht nun das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg an, bisher verwehrte Einzelfallhelfer-Stunden für die Betreuung zu gewähren. "Das Bezirksamt hatte die Bewilligung von Schulhelfern überraschend abgelehnt und auf die angebliche Zuständigkeit der Senatsschulverwaltung verwiesen. Die stellt aber keine Schulhelfer", sagte Gerichtssprecher Marcus Howe.

Damit kritisieren die Richter deutlich die neue Vorgabe der Senatsbildungsverwaltung, wonach die Jugendämter gar nicht mehr eingeschaltet werden sollen. Der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Schneider warnte bereits, dass Eltern behinderter Kinder dadurch förmlich zu Klagen vor Gericht gedrängt werden. Das trage zusätzliche Unruhe in diese Familien.

Elternvereine fordern einen runden Tisch

Es gibt in Berlin gut 600 Schulhelfer, meist angestellt bei Tandem e.V. Das sind Einzelfallhelfer, die körperlich oder geistig behinderte sowie autistische Kinder dabei unterstützen, eine Regelschule besuchen zu können. Sie schieben Rollstühle, füttern, wechseln Windeln oder beruhigen die Kinder. Die Bildungsverwaltung hat die Mittel für Schulhelfer nun weiter bei 8,7 Millionen Euro pro Schuljahr gedeckelt. Doch wer bisher von der Senatsschulverwaltung keine oder nur wenige Schulhelfer-Stunden bewilligt bekam, der konnte sich noch an das bezirkliche Jugendamt wenden. Denn das Jugendamt ist laut Sozialgesetz verpflichtet, den Schulbesuch behinderter Kinder zur ermöglichen, indem es Einzelfallhelfer bezahlt.

Allerdings hat die Bildungsverwaltung zum Sommer die Verwaltungsvorschrift "Schulhelfer" in Kraft gesetzt - und dort ist eine Mitteilung vorgesehen, die die Schulverwaltung direkt an die Jugendämter sendet. Der Inhalt: Für Schüler, die grundsätzlich die Voraussetzungen für einen Schulhelfer erfüllen, seien der Schule bereits pauschal Schulhelfer-Stunden zugewiesen worden. Weiterer Bedarf bestehe nicht. Diese Vorschrift "orientiert sich nicht ausreichend am individuellen Bedarf", monierte der Landesbehindertenbeauftragte Schneider. Die Senatsbildungsverwaltung dagegen argumentiert in einem Schreiben an die Schulaufsichten, das der Berliner Zeitung vorliegt: "Eine Doppelausstattung durch Schulhelfer- und Einzelfallhelferstunden durch das Jugendamt ist für die Zeit des Schulaufenthalts unbedingt zu vermeiden", schreibt dort Vize-Abteilungsleiter Siegfried Arnz.

Es entspreche auch nicht der Verwaltungsvorschrift, "wenn Schulleiter Eltern darauf verweisen, im Hinblick auf eine als zu geringfügig empfundene Zumessung von Schulhelferstunden Leistungen beim Jugendamt zu beantragen". Die auf Sozialrecht spezialisierte Anwältin Jana Jeschke ist empört. "Eine solche Vorschrift kann doch nicht den gesetzlich geregelten Rechtsanspruch auf Einzelfallhelfer aushebeln", sagte sie. Elternvereine fordern nun einen "Runden Tisch Schulhelfer". Zumal Berlin gleichzeitig die UN-Konvention der Inklusion umsetzen muss, also allen behinderten Kindern einen Platz an einer Regelschule anbieten muss .

Sonderpädagogen fehlen

Tatsächlich haben viele Schulen zuletzt nur einen Bruchteil der beantragten Schulhelfer-Stunden bewilligt bekommen. Die Bildungsverwaltung teilte mit, dass diese Stellen ursprünglich nur für schwerst behinderte Kindern eingeführt worden seien, so Sprecherin Beate Stoffers. "Fehlentwicklungen aus der Vergangenheit sind zu korrigieren." Die Unruhe an den Schulen ist auch deshalb groß, weil zudem pauschale Stundenzuschläge für behinderte Kinder reduziert wurden. Klar ist, dass das Prinzip der Inklusion in der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden soll. Manche fordern daher, aus dem Etat für Schulhelfer künftig Sonderpädagogen für behinderte Schüler zu finanzieren.

Berliner Zeitung, 16.09.2011

DoreenKroeber am 15.09.2011 · Drucken
Schulen wollen mehr Helfer Kritik an neuer Verwaltungsvorschrift / Eltern bleibt häufig nur der Klageweg
Neues Deutschland, 29.08. 2011

Schulen wollen mehr Helfer
Kritik an neuer Verwaltungsvorschrift / Eltern bleibt häufig nur der Klageweg
Von Sonia Vogel

Die Schulhelfer-Situation hat sich in diesem Schuljahr weiter verschlechtert. Vielen Schulen sei nur ein Bruchteil der von ihnen beantragten Förderstunden bewilligt worden, klagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses (LEA), Günter Peiritsch.


DoreenKroeber am 30.08.2011 Mehr Lesen · 1313 gelesen · Drucken
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