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Willkommen im Netzwerk Förderkinder!

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 | Piratenpad |  |
 | Mitschrift sowie Verlinkung div. Dokumente zum Konsultationsgespräch 16.12. 2011 mit der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft
„Entwicklung der Förderzentren und Schwerpunktschulen - Konsultation gemäß Artikel
4 Abs. 3 der UN-Behindertenrechtskonvention“
Einladung sowie das Ergebnisprotokoll der Senatsverwaltung für das nächste Gespräch am 20.01. 2012
Hier lang: http://politgirl.wordpress.com/piratenpad/
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 | Inklusion Auf dem Weg zu einer Schule für alle Kinder |  |
 | „Man darf nicht fragen: Bei wem lohnt sich Inklusion?“ |  |
 | Schule für alle |  |
 | An der Grenze der Integration |  |
 |  Personalmangel
An der Grenze der Integration
Donnerstag, 22. Dezember 2011 02:35 - Von Regina Köhler und Florentine Anders
Die Lernwerkstatt der Reineke-Fuchs-Grundschule ist geschlossen. Auch der Werkstattraum für die älteren Schüler steht leer. Bisher haben hier täglich neun geistig behinderte Kinder gelernt. Doch das ist nicht mehr möglich, weil die Schule zu wenig Sozialpädagogen hat. Christiane Brandis, deren Sohn Ludwig in der Werkstatt lesen und schreiben geübt hat, ist darüber höchst verärgert. "Mein Sohn wird derzeit lediglich betreut, Unterricht findet für ihn nicht mehr statt", sagt sie.
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 | Konsultation Inklusionskonzept Senat : Gedächtnisprotokoll 16.12. 2011 |  |
 | Förderschulen vor dem Aus |  |
 |  Inklusion
Förderschulen vor dem Aus
Sonntag, 13. November 2011 01:46 - Von Regina Köhler
Berliner Schulleiter lehnen die Eingliederung behinderter Kinder in Regelschulen ab. Unter den gegebenen Umständen sei das nicht möglich, sagen sie. Die Schulleiter fordern mehr Geld für zusätzliches Personal, Fortbildung und bauliche Veränderungen der Schulgebäude. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Berliner Morgenpost vorliegt.
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 | Auf Hilfe angewiesen "Ich habe keine Ruhe mehr" |  |
 | Gericht gibt Eltern behinderter Kinder recht und kritisiert die Bildungsverwaltung |  |
 | Land muss Geld für Schulhelfer geben |  |
 | Berlin - Viele Eltern schwerbehinderter Kinder ziehen zurzeit vor Gericht.
Sie fordern zusätzliche Schulhelfer, damit ihre Kinder überhaupt die Schule besuchen können. In drei Eilverfahren wies das Sozialgericht nun das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg an, bisher verwehrte Einzelfallhelfer-Stunden für die Betreuung zu gewähren. "Das Bezirksamt hatte die Bewilligung von Schulhelfern überraschend abgelehnt und auf die angebliche Zuständigkeit der Senatsschulverwaltung verwiesen. Die stellt aber keine Schulhelfer", sagte Gerichtssprecher Marcus Howe.
Damit kritisieren die Richter deutlich die neue Vorgabe der Senatsbildungsverwaltung, wonach die Jugendämter gar nicht mehr eingeschaltet werden sollen. Der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Schneider warnte bereits, dass Eltern behinderter Kinder dadurch förmlich zu Klagen vor Gericht gedrängt werden. Das trage zusätzliche Unruhe in diese Familien.
Elternvereine fordern einen runden Tisch
Es gibt in Berlin gut 600 Schulhelfer, meist angestellt bei Tandem e.V. Das sind Einzelfallhelfer, die körperlich oder geistig behinderte sowie autistische Kinder dabei unterstützen, eine Regelschule besuchen zu können. Sie schieben Rollstühle, füttern, wechseln Windeln oder beruhigen die Kinder. Die Bildungsverwaltung hat die Mittel für Schulhelfer nun weiter bei 8,7 Millionen Euro pro Schuljahr gedeckelt. Doch wer bisher von der Senatsschulverwaltung keine oder nur wenige Schulhelfer-Stunden bewilligt bekam, der konnte sich noch an das bezirkliche Jugendamt wenden. Denn das Jugendamt ist laut Sozialgesetz verpflichtet, den Schulbesuch behinderter Kinder zur ermöglichen, indem es Einzelfallhelfer bezahlt.
Allerdings hat die Bildungsverwaltung zum Sommer die Verwaltungsvorschrift "Schulhelfer" in Kraft gesetzt - und dort ist eine Mitteilung vorgesehen, die die Schulverwaltung direkt an die Jugendämter sendet. Der Inhalt: Für Schüler, die grundsätzlich die Voraussetzungen für einen Schulhelfer erfüllen, seien der Schule bereits pauschal Schulhelfer-Stunden zugewiesen worden. Weiterer Bedarf bestehe nicht. Diese Vorschrift "orientiert sich nicht ausreichend am individuellen Bedarf", monierte der Landesbehindertenbeauftragte Schneider. Die Senatsbildungsverwaltung dagegen argumentiert in einem Schreiben an die Schulaufsichten, das der Berliner Zeitung vorliegt: "Eine Doppelausstattung durch Schulhelfer- und Einzelfallhelferstunden durch das Jugendamt ist für die Zeit des Schulaufenthalts unbedingt zu vermeiden", schreibt dort Vize-Abteilungsleiter Siegfried Arnz.
Es entspreche auch nicht der Verwaltungsvorschrift, "wenn Schulleiter Eltern darauf verweisen, im Hinblick auf eine als zu geringfügig empfundene Zumessung von Schulhelferstunden Leistungen beim Jugendamt zu beantragen". Die auf Sozialrecht spezialisierte Anwältin Jana Jeschke ist empört. "Eine solche Vorschrift kann doch nicht den gesetzlich geregelten Rechtsanspruch auf Einzelfallhelfer aushebeln", sagte sie. Elternvereine fordern nun einen "Runden Tisch Schulhelfer". Zumal Berlin gleichzeitig die UN-Konvention der Inklusion umsetzen muss, also allen behinderten Kindern einen Platz an einer Regelschule anbieten muss .
Sonderpädagogen fehlen
Tatsächlich haben viele Schulen zuletzt nur einen Bruchteil der beantragten Schulhelfer-Stunden bewilligt bekommen. Die Bildungsverwaltung teilte mit, dass diese Stellen ursprünglich nur für schwerst behinderte Kindern eingeführt worden seien, so Sprecherin Beate Stoffers. "Fehlentwicklungen aus der Vergangenheit sind zu korrigieren." Die Unruhe an den Schulen ist auch deshalb groß, weil zudem pauschale Stundenzuschläge für behinderte Kinder reduziert wurden. Klar ist, dass das Prinzip der Inklusion in der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden soll. Manche fordern daher, aus dem Etat für Schulhelfer künftig Sonderpädagogen für behinderte Schüler zu finanzieren.
Berliner Zeitung, 16.09.2011
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 | Schulen wollen mehr Helfer Kritik an neuer Verwaltungsvorschrift / Eltern bleibt häufig nur der Klageweg |  |
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